Die natürliche Nahrung des Menschen
Der Mensch hat sich total verirrt, er hat kein Gefühl für das, was er ißt. Er ißt ständig alles und jedes. Er weiß nicht, was mit seinem Körper im Einklang ist und was nicht.
Der Mensch sollte naturgemäß Vegetarier sein, denn sein ganzer Körper ist für vegetarische Ernährung geschaffen.
Osho in „Das Chakra-Buch – Energie und Heilkraft der feinstofflichen Körper“
Es folgen Auszüge aus dem Buch „Heilige Wissenschaft“ von Swami Sri Yukteswar:
Wenn wir die Zahnbildung beim Menschen betrachten, so finden wir, daß sie weder derjenigen der fleischfressenden noch der pflanzenfressenden noch der allesfressenden Tiere gleicht. Sie gleicht hingegen genau derjenigen der fruchtfressenden Tiere.
(Der Ausdruck „Früchte“ bezeichnet jeden Teil der Pflanze, der dem Menschen nützt, also auch Gemüse, Nüsse und Getreide.)
Beim Betrachten des Verdauungskanals finden wir, daß die Eingeweide der fleischfressenden Tiere, vom Maul bis zum After gemessen, 3-5mal so lang wie ihr Körper sind und daß ihr Magen nahezu kugelförmig ist. Die Eingeweide der pflanzenfressenden Tiere sind 20-28mal so lang wie ihr Körper, und ihr Magen ist länger und komplizierter gebaut. Die Eingeweide der fruchtfressenden Tiere sind 10-12mal so lang wie ihr Körper, ihr Magen ist etwas breiter als derjenigen der fleischfressenden Tiere und hat eine Verlängerung in den Zwölffingerdarm, welche die Aufgabe eines zweiten Magens erfüllt.
Genau dieselbe Bildung finden wir beim Menschen, wenn auch die Anatomie lehrt, die Eingeweide des Menschen seien 3-5mal so lang wie sein Körper vom Scheitel bis zur Sohle, anstatt vom Mund bis zum After zu messen. So können wir also wieder die Schlußfolgerung ziehen, daß der Mensch aller Wahrscheinlichkeit nach ein fruchtessendes Tier ist.
Wenn wir die natürliche Neigung der Sinnesorgane, jener Wegweiser, die alle Tiere zu ihrer Nahrung hinlenken, betrachten, so finden wir, daß die fleischfressenden Tiere beim Anblick ihrer Beute wie verzückt sind; ihre Augen beginnen zu funkeln, sie packen ihre Beute im Sprung und lecken begierig das herausspritzende Blut auf. Das pflanzenfressende Tier hingegen läßt selbst seine natürliche Nahrung unberührt stehen, wenn diese mit nur ein weinig Blut besprenkelt ist. Sein Geruchs- und Gesichtssinn leiten es zu Gras und Kräutern hin, die es mit Genuß verzehrt. Und ebenso finden wir, daß die fruchtfressenden Tiere durch ihre Sinne stets zu den Früchten der Bäume und Felder hingezogen werden.
Auch bei allen Menschenrassen können wir beobachten, daß ihre Sinne sie niemals dazu veranlassen, ein Tier zu schlachten; sie können nicht einmal den Anblick des Tötens ertragen.
Kann Fleisch daher als die natürliche Nahrung des Menschen angesehen werden, wenn sich sowohl seine Augen als auch seine Nase heftig dagegen sträuben – es sei denn, daß man sie durch Zutaten wie Gewürze, Salz, Zucker usw. täuscht? Wie sehr entzückt uns dagegen der Duft von Früchten, bei deren bloßem Anblick uns schon das Wasser im Munde zusammenläuft! Auch haben gewisse Körner und Wurzeln, selbst wenn sie nicht zubereitet sind, einen angenehmen, wenngleich schwächeren Duft und Geschmack.
Wenn wir die Ernährung der Kinder betrachten, stellen wir fest, daß die Nahrung für den neugeborenen Säugling zweifellos aus Milch besteht. Wenn die Mutter nicht genügend natürliche Nahrung in Form von Früchten, Getreide und Gemüse zu sich nimmt, gibt ihre Brust nicht genug Milch her.
Aus diesen Betrachtungen müssen wir daher die logische Schlußfolgerung ziehen, daß die verschiedenen Getreide, Früchte und Wurzeln und – als Getränk – Milch sowie reines Wasser, das der Luft und Sonne ausgesetzt ist, entschieden die beste und natürlichste Nahrung für den Menschen bilden.
Blutzustand ist Geistzustand
Der Verzicht von Fleisch, Alkohol und Tabak hat nichts mit Glauben oder einem Dogma zu tun, sondern beruht bezüglich unserer spirituellen Arbeit zum Teil auch auf wissenschaftlicher Erkenntnis. Doch wer das Fleisch von Tieren, die in einem Schlachthof oder anderswo getötet wurden, ißt, der nimmt auch die Angst, das Adrenalin und noch viele andere feinstoffliche Informationen in sich auf. Sie werden vom Essenden und Verdauenden einverleibt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Respekt für alle Lebewesen sollte tief sein und Moral und Ethik überschreiten. Sich der absoluten Einheit des Lebens gewahr zu sein, nennt man Erwachen. Lebewesen kein Leid und kein Leiden zufügen ist nichts Besonderes, sondern menschliche Normalität. Dumpfheit überwinden nennt man Spiritualität!
Mario Mantese im Interview mit dem Magazin „Spuren“
Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrieen, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. ... Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen.
Plutarch
Ich habe es nie über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt.
Sven Hedin
Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt wieder auf den Menschen zurück.
Pythagoras
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Alexander von Humboldt
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!
Leo Tolstoi
Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuß als Kannibalismus gilt.
Wilhelm Busch
Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.
Leonardo da Vinci
Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!
Jean Paul
Täglich tötest du Millionen meiner Geliebten. Ihre lauten, klagenden, schreckenerfüllten Angstschreie, wenn der Schlächter sie ergreift, erfüllen Tag und Nacht die Welt. Wenn die Tiere weinen könnten, wäre der Planet Erde überschwemmt und die Felder und Äcker mit blutigen Tränen durchtränkt. Bist du dir bewußt, daß jedes Jahr 1,6 Milliarden Großtiere, 22,5 Milliarden Stück Geflügel abgeschlachtet werden, und daß Billionen von Fischen aus ihrem Element, dem Wasser, gerissen werden und jämmerlich ersticken? Erwache, Geliebtes, reinige und kläre dein dunkles, abgestumpftes Herz und erkenne, wie weit du dich von mir entfernt hast. Warum empörst du dich nicht? Warum erwachst du nicht?
Mario Mantese – Auszüge aus „Die Welt bist Du“
Wir sind alle Gottes Geschöpfe. Daß wir um Gottes Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar.
Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit – wir müssen Schritte dagegen unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.
Isaac Bashevis Singer
Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können.
Nichts wird die Chancen für ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung.
Albert Einstein
Ich bin Vegetarier und Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.
Thomas Alva Edison